Von A/B-Test bis Ziel-ROAS: die Fachbegriffe aus Google Ads und B2B-Leadgenerierung — erklärt mit Blick auf die Praxis in der Industrie.
Der direkte Vergleich zweier Varianten — etwa Anzeigentexte oder Landingpages — unter realen Bedingungen. Entschieden wird anhand von Daten, welche Variante mehr qualifizierte Anfragen bringt, nicht nach Geschmack.
Der Anteil der Anfragen bzw. Angebote, der zum Auftrag wird. Zusammen mit Marge und Auftragswert die Grundlage, um zu berechnen, was eine Anfrage kosten darf — der Startpunkt jeder seriösen Budgetplanung.
Zusätzliche Elemente einer Suchanzeige wie Sitelinks, Callouts oder strukturierte Snippets. Sie vergrößern die Anzeige, belegen mehr Fläche im Suchergebnis und transportieren Vertrauensargumente — im B2B z. B. Zertifizierungen oder Fertigungstiefe.
Die Organisationseinheit unterhalb der Kampagne: thematisch enge Keywords mit passenden Anzeigen und Landingpage. Saubere Anzeigengruppen sind die Voraussetzung dafür, dass Suchanfrage, Anzeige und Zielseite zusammenpassen.
Der Wert, der Position und Ausspielung einer Anzeige in der Auktion bestimmt — aus Gebot, Qualitätsfaktor und erwarteter Wirkung der Anzeigenformate. Deshalb schlägt Relevanz oft das höhere Gebot.
Die Zuordnung einer Conversion zu den Werbekontakten davor. Im B2B mit langen Kaufprozessen entscheidend: Ohne saubere Attribution bekommt der letzte Klick die ganze Ehre — und die Kampagne, die den Erstkontakt brachte, wird fälschlich abgeschaltet.
Der tatsächliche Umsatz, der aus einer Anfrage entstanden ist — zurückgespielt aus dem CRM ins Google-Ads-Konto. Die härteste Messlatte für Kampagnen: Sie zeigt, welcher Suchbegriff Aufträge bringt, nicht nur Formulare.
Der Bericht, der zeigt, mit wem Sie in den Auktionen tatsächlich konkurrieren — inklusive Überschneidungsrate und Impression Share der Wettbewerber. Die sachliche Antwort auf die Frage 'Wo stehen wir im Vergleich?'.
Die Absicht hinter einer Suchanfrage, gelesen aus Formulierung und Kontext: Sucht hier ein Einkäufer mit Beschaffungsauftrag — oder ein Privatkunde, Student oder Bewerber? Das Filtern nach Suchintention ist der Kern profitabler B2B-Kampagnen.
Die strikte Trennung von Suchanfragen nach dem eigenen Firmennamen (Brand) und generischen Produktsuchen (Non-Brand). Ohne diese Trennung subventionieren Markensuchen die Statistik — und die echte Neukundenleistung bleibt unsichtbar.
Die Gruppe der Beteiligten an einer B2B-Kaufentscheidung: Einkauf, Konstruktion, Fertigungsleitung, Geschäftsführung. Kampagnen und Landingpages müssen mehrere dieser Rollen überzeugen — nicht nur die Person, die googelt.
Die Gesamtkosten, um einen Neukunden zu gewinnen — über alle Kanäle und inklusive Vertriebsaufwand. Die Kennzahl, an der sich Marketingbudgets gegenüber der Geschäftsführung rechtfertigen.
Der Umsatz bzw. Deckungsbeitrag, den ein Kunde über die gesamte Geschäftsbeziehung bringt. Im B2B mit langjährigen Lieferbeziehungen oft ein Vielfaches des Erstauftrags — und das stärkste Argument für höhere zulässige Anfragekosten.
Googles Verfahren, Tracking an die Cookie-Einwilligung der Nutzer zu koppeln und fehlende Daten zu modellieren. Seit 2024 in der EU Pflichtprogramm — falsch umgesetzt, verlieren Konten einen erheblichen Teil ihrer Messbasis.
Eine definierte Zielhandlung: Anfrage, Anruf, Katalog-Download, Bestellung. Was als Conversion zählt — und was nur als weiche Sekundär-Aktion — bestimmt, worauf der Algorithmus optimiert. Falsch definiert, optimiert das Konto am Geschäft vorbei.
Der Anteil der Klicks, der zu einer Conversion führt. Im B2B oft niedriger als im B2C — dafür steht hinter einer einzigen Anfrage schnell ein fünf- oder sechsstelliger Auftragswert.
Die technische Erfassung von Zielhandlungen über Google Tag, GA4 und Tag Manager. Das Fundament jeder Steuerung: Ohne belastbares Tracking sind alle Zahlen im Konto Dekoration.
Die Kosten pro Klick auf eine Anzeige. Im industriellen B2B je nach Nische zwischen wenigen Cent und zweistelligen Beträgen — relevant wird der CPC aber erst im Verhältnis zur Anfragequalität dahinter.
Die Kosten, um eine Anfrage zu generieren. Die wichtigere Kennzahl ist der Preis pro qualifizierter Anfrage: Was darf ein Kontakt kosten, der zu Ihrer Marge und Abschlussquote passt?
Die Verbindung zwischen Kundensystem und Google Ads. Sie macht aus 'Anfrage eingegangen' die Information 'Auftrag über 80.000 € gewonnen' — und lässt Kampagnen auf das lernen, was zählt.
Der Anteil der Anzeigen-Einblendungen, der zu Klicks führt. Ein Indikator für die Passung von Suchanfrage und Anzeige — aber keine Erfolgsmetrik: Eine hohe CTR auf die falsche Zielgruppe ist teuer.
Der Weg vom ersten Kontakt bis zum Auftrag. Im B2B oft Wochen bis Monate mit mehreren Beteiligten — Kampagnen und Messung müssen diesen langen Zyklus abbilden, statt auf den Sofortkauf zu optimieren.
Googles Standard-Attributionsmodell: Der Beitrag jedes Klicks zur Conversion wird per Machine Learning gewichtet, statt alles dem letzten Klick zuzuschreiben. Sinnvoll — aber nur so gut wie die Conversion-Definitionen darunter.
Umsatz minus variable Kosten — das, was ein Auftrag wirklich zum Ergebnis beiträgt. Die ehrlichere Rechengröße als der Umsatz, wenn es um die Frage geht, was eine Anfrage kosten darf.
Ein Google-Kampagnentyp für visuelle Formate auf YouTube, Discover und Gmail. Im B2B ergänzend nutzbar — die kaufbereite Nachfrage sitzt jedoch im Suchnetzwerk.
Googles Netzwerk für Bannerwerbung auf Millionen Websites. Reichweitenstark, aber im B2B mit Vorsicht einzusetzen: Ohne strenge Ausschlüsse landet Budget auf Spiele-Apps statt bei Einkäufern.
Die datenschutzkonforme Anreicherung des Trackings mit gehashten Erstanbieterdaten (z. B. E-Mail aus dem Formular). Erhöht die Messgenauigkeit in Zeiten von Cookie-Einschränkungen deutlich.
Daten, die Ihr Unternehmen selbst erhebt — Formulareingaben, CRM-Historie, Newsletter. Mit dem Ende der Third-Party-Cookies die wichtigste Währung für präzises Targeting und Messung.
Das Modell der Kaufreise in Phasen: Problembewusstsein (Top), Lösungsvergleich (Middle), Anbieterauswahl (Bottom). Google-Ads-Budget wirkt im B2B am stärksten unten im Funnel — dort, wo konkret nach Lösungen gesucht wird.
Googles Analyse-Plattform für Website- und Kampagnendaten. Richtig konfiguriert die Brücke zwischen Nutzerverhalten und Kampagnensteuerung — falsch konfiguriert eine Quelle irreführender Zahlen.
Die regionale Steuerung der Anzeigenausspielung — vom DACH-Raum bis zum Umkreis um den Firmenstandort. Im B2B wichtig für Liefergebiete, Service-Radien und den Ausschluss von Regionen ohne Vertrieb.
Produktanzeigen mit Bild und Preis, gespeist aus dem Merchant-Center-Datenfeed. Für B2B-Onlineshops und technischen Handel oft der stärkste Kampagnentyp — mit eigener Logik aus Feed-Qualität und Preis-Wettbewerb.
Das Verwaltungssystem für Tracking-Codes auf der Website. Ermöglicht saubere, wartbare Messung ohne Entwickler-Marathon — und ist die technische Basis fast jeder Conversion-Erfassung.
Die präzise Beschreibung des idealen Zielkunden: Branche, Größe, Bedarf, Beschaffungsverhalten. Je schärfer das ICP, desto besser lassen sich Suchintention, Ausschlüsse und Anzeigensprache darauf ausrichten.
Der Anteil der möglichen Anzeigen-Einblendungen, den Ihre Kampagne tatsächlich erhält. Zeigt ungenutztes Potenzial: Wie oft war ein kaufbereiter Einkäufer auf der Suche — und Ihre Anzeige nicht da?
Die Anzahl der Anzeigen-Einblendungen. Eine reine Reichweitenzahl ohne Qualitätsaussage — als Erfolgsmetrik ungeeignet, als Diagnose-Wert (zusammen mit Impression Share) durchaus nützlich.
Die Steuerung, wie exakt eine Suchanfrage zum Keyword passen muss: exakt, passende Wortgruppe oder weitgehend. Je offener die Option, desto mehr Reichweite — und desto mehr Kontrolle braucht das Suchbegriffs-Management.
Googles Werkzeug für Suchvolumen, Wettbewerbsdichte und Klickpreis-Prognosen. Gut für die Marktvermessung — die wertvollsten B2B-Nischenbegriffe zeigt aber oft erst der eigene Suchbegriffs-Bericht.
Googles KI-generierte Antworten oberhalb der klassischen Suchergebnisse. Verändert das Suchverhalten spürbar — Anzeigen erscheinen zunehmend in und neben KI-Antworten, was Struktur und Messung neu fordert.
Die Seite, auf der ein Klick landet. Im B2B entscheidet sie, ob aus dem teuer eingekauften Besucher eine Anfrage wird: technische Substanz, Referenzen und ein klarer nächster Schritt statt Werbeprosa.
Spezifische, längere Suchanfragen wie 'CNC-Drehteile Kleinserie Edelstahl'. Weniger Suchvolumen, aber hohe Kaufabsicht und wenig Wettbewerb — im industriellen B2B oft die profitabelsten Suchbegriffe.
Marketing Qualified Lead und Sales Qualified Lead: die Stufen der Anfrage-Qualifizierung zwischen Marketing und Vertrieb. Die saubere Übergabe-Definition entscheidet, ob beide Abteilungen von denselben Zahlen sprechen.
Auszuschließende Suchbegriffe, für die Anzeigen nicht erscheinen sollen — 'gebraucht', 'selber bauen', 'Ausbildung', 'privat'. Das wichtigste Werkzeug gegen Streuverlust und die laufende Pflicht jedes B2B-Kontos.
Das Zurückspielen von Ereignissen, die außerhalb der Website passieren — Angebot versendet, Auftrag gewonnen — aus dem CRM in Google Ads. So lernt der Algorithmus, welche Klicks zu Aufträgen wurden.
Googles automatische Konto-Bewertung (0–100 %) samt Empfehlungen. Mit Vorsicht zu genießen: Viele Empfehlungen dienen der Budget-Ausweitung, nicht Ihrer Rendite — blindes Übernehmen ist einer der häufigsten Kontofehler.
Ein automatisierter Kampagnentyp über alle Google-Kanäle (Suche, Shopping, YouTube, Display). Leistungsstark im E-Commerce — im B2B ohne strikte Signale und Ausschlüsse eine häufige Quelle für B2C-Streuverlust und unbrauchbare Anfragen.
Die Übersicht aller offenen Verkaufschancen mit Wert und Phase. Die Verbindung von Kampagnendaten und Pipeline zeigt, welche Suchbegriffe nicht nur Anfragen, sondern echte Abschlusschancen erzeugen.
Die Unterscheidung, welche Zielhandlungen die Gebotsautomatik steuern (primär) und welche nur beobachtet werden (sekundär). Einer der wirkungsvollsten Hebel im Konto: Wer Newsletter-Klicks primär zählt, lässt den Algorithmus auf Nebensächlichkeiten optimieren.
Eine Anfrage, die zur Zielkundendefinition passt: richtiges Unternehmen, richtiger Bedarf, realistisches Volumen. Die Unterscheidung qualifiziert/unqualifiziert ist die Grundlage ehrlicher Erfolgsmessung.
Googles Bewertung von Keyword, Anzeige und Landingpage (1–10). Ein höherer Qualitätsfaktor senkt den Klickpreis — Relevanz wird von Google wörtlich mit Rabatt belohnt.
Die erneute Ansprache von Besuchern, die bereits auf der Website waren. Im B2B mit langen Entscheidungswegen sinnvoll — sofern Listen und Botschaften zur Phase im Kaufprozess passen.
Umsatz im Verhältnis zu Werbeausgaben. Aussagekräftig nur, wenn realer Auftragswert gemessen wird — ein ROAS auf Basis von Formular-Einsendungen ist eine Schätzung, keine Kennzahl.
Das Standardformat für Suchanzeigen: bis zu 15 Anzeigentitel und 4 Beschreibungen, die Google dynamisch kombiniert. Die Kunst liegt darin, jede Kombination sinnvoll zu machen — in der Sprache technischer Entscheider.
Bezahlte Suchmaschinenwerbung — im deutschsprachigen B2B praktisch gleichbedeutend mit Google Ads. Der Kanal, über den kaufbereite Nachfrage aktiv nach Anbietern sucht.
Die organische Schwester von SEA: Sichtbarkeit in den unbezahlten Suchergebnissen. Langfristig wertvoll, aber träge — Google Ads liefert dagegen ab Tag eins steuerbare, skalierbare Nachfrage. Am stärksten wirken beide zusammen.
Die Ergebnisseite einer Suchanfrage — mit Anzeigen, organischen Treffern, KI-Antworten und Shopping-Ergebnissen. Wer die SERP seiner wichtigsten Suchbegriffe nicht kennt, kennt sein Schaufenster nicht.
Tracking-Verarbeitung über einen eigenen Server statt direkt im Browser. Robuster gegen Adblocker und Browser-Einschränkungen, sauberer im Datenschutz — der technische Standard für Unternehmen, die Messbarkeit ernst nehmen.
Googles automatisierte Gebotsstrategien (z. B. Ziel-CPA, Ziel-ROAS), die auf Conversion-Daten lernen. So gut wie die Signale, die sie bekommen: Wer weiche Aktionen als Conversion zählt, trainiert den Algorithmus auf die falschen Nutzer.
Werbebudget, das Klicks von Menschen bezahlt, die nie Kunde werden können — Privatleute, Bewerber, Studenten, falsche Regionen. Im B2B der größte Budgetfresser und das erste, was ein Audit sichtbar macht.
Die Liste der tatsächlichen Suchanfragen, die Anzeigen ausgelöst haben — nicht der gebuchten Keywords. Die ehrlichste Datenquelle im Konto und die Grundlage für Negative-Keyword-Pflege und neue Kampagnenideen.
Der Kern von Google Ads: Textanzeigen zu aktiven Suchanfragen auf Google. Hier sitzt die kaufbereite Nachfrage — Menschen, die in genau diesem Moment nach einer Lösung suchen.
Die monatliche Häufigkeit einer Suchanfrage. Im industriellen B2B oft niedrig — und genau das ist die Chance: 30 Suchen von Einkäufern mit Beschaffungsauftrag schlagen 30.000 Suchen von Endverbrauchern.
Klicks ohne echten Werbewert — Bots, versehentliche Mehrfachklicks, Klickbetrug. Google filtert automatisch und schreibt erkannte Fälle gut; auffällige Muster gehören trotzdem überwacht.
Anhängsel an URLs, die Kampagne, Quelle und Anzeige in Analytics und CRM identifizierbar machen. Unscheinbar, aber essenziell: Ohne saubere UTM-Systematik reißt die Kette vom Klick zum Auftrag.
Smart-Bidding-Strategien mit konkretem Zielwert: maximale Kosten pro Conversion bzw. angestrebter Umsatz je Werbe-Euro. Wirksam, wenn die Zielwerte aus Marge und Abschlussquote hergeleitet sind — nicht aus dem Bauchgefühl.
Hinweise an automatisierte Kampagnen (v. a. PMax), welche Nutzergruppen relevant sind — etwa Kundenlisten oder Website-Besucher. Im B2B unverzichtbar, um der Automatik die Richtung zu geben, statt sie raten zu lassen.
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